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Übung macht den Meister

Von Anfangsschlaufe bis Zusammennähen

 

Eines vorweg, Amigurumis werden immer mit festen Maschen gehäkelt und das recht stramm, damit keine Füllwatte durchscheint. Vom Material solltest du Baumwolle bevorzugen, die ist robuster, fusselt nicht so schnell und lässt sich meist bei 40 °C waschen, statt 30 °C  wie Wolle oder nur bei Handwäsche. Als Innenleben gibt es im Bastelbedarf extra Füllwatte für Kissen oder Kuscheltiere.

Ich habe hier 2 YouTube-Videos von Carolines Welt eingefügt. Sie hat eine excellente Häkelschule mit tollen Videos die ich nur empfehlen kann.

 

1. Magicring

2. Anfangsschlaufe  und Luftmaschenkette

3. in Runden häkeln

4. Zunahmen und Abnahmen

5. WL (Wendeluftmasche)

6. Farbübergänge/- wechsel

7. KM (Kettmasche)

8. Sticken

9. Zusammennähen

 

1. Der Magicring (MR)/ Fadenring (FR)

 

Das ist schwer in Worte zu fassen, deshalb hier ein YouTube- Video für dich (Caroline arbeite haargenau wie ich, inclusive Trick). Ich empfehle den doppelten Magicring, aber das muss jeder für sich herausfinden.



2. Anfangsschlaufe (AS)  und Luftmaschenkette (LK)

 

Hier gibt es ebenfalls ein Video von Carolines Welt zum erklären.


3. In Runden häkeln

 

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, ich häkel immer mit der zweiten.

 

1. Man beendet die Runden mit einer KM und beginnt wieder mit einer Steigeluftmasche (Luftmasche).

Dieses Prozedere bietet sich bei Amigurumis nicht so gut  an, da es unschöne Abschlüsse gibt.

2. Es wird fortlaufend gehäkelt und die Runden werden mit einem Maschenmarkierer oder einem andersfarbigen Wollfaden markiert. Der Markierer wird nach jedem Rundenende wieder umgesetzt!


4. Zunahmen und Abnahmen

 

Bei Zunahmen häkelst du in eine Masche, zwei Maschen hinein (verdoppeln)

 

Bei Abnahmen nimmst du zwei Maschen auf und mascht sie zusammen ab. (abnehmen)


5. Die Wendeluftmasche (WL)

 

Ist eine einfache Luftmasche.

 

 

Sie wird meist da gemacht, wo das Stück gewendet werden soll, sprich die Reihe zurückgehäkelt wird.

 


6. Farbübergänge (Farbwechsel)

 

Damit die Übergänge etwas weicher werden gibt es einige Tricks in die man sich bei YouTube auch reinfitzen kann.

 

Ich mache das immer so:

 

Ich nehme die Masche mit der alten Farbe auf und masche sie mit der neuen Farbe ab. Dann ziehe ich die Fäden schon mal soweit fest und häkel eine Runde mit der neuen Farbe. 

Wenn ich am Ende der Runde angekommen bin, verknote ich die beiden Farbfäden doppelt und weiter geht es.


7. Die Kettmasche (KM)

 

Die Kettmasche benötigt man bei Amigurumis meistens am Ende eines fertigen Teils, damit sich die Maschen nicht aufribbeln.


Es wird durch die letzten beiden Maschen der Faden nur durchgezogen (also keine feste Masche oder ähnliches machen).

Jetzt kannst du den Faden etwas länger abschneiden

und zum Schluss den Faden nochmal durch die Schlaufe auf der Nadel durchziehen.


8. Sticken

 

Das ist ein Thema für sich und es gibt einige verschiedene Stiche. Das Sticken selbst beherrsche ich noch nicht komplett, aber für die Gesichter reicht es allemal.

Es ist gar nicht so schwer.

 

Die Trickkiste wird sich hier noch nach und nach füllen.


9. Das Zusammennähen

 

Gehasstes MUSS von jedem Amigurumimacher, aber ganz ohne geht es meist nicht.

 

1. wenn möglich immer mit Stecknadeln abstecken und die Positionen ausrichten (es lohnt sich, alles ordentlich zu positionieren)

 

2, Faden auf die Wollnadel auffädeln und Masche für Masche festnähen


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